Club für Bulldoggen Deutschland e.V.
"Die Gesundheit und somit Qualität eines Hundes definiert sich über den Hund selbst - nicht über den Verband unter dem er gezüchtet wurde"

ZUCHTORDNUNG DER AG FRANZÖSISCH BULLDOGGEN IM CBD e.V.

Die Zucht- und Eintragungsbestimmungen dient der Erhaltung und Förderung der bis heute gezüchteten Hunde in ihrer Formschönheit, Wesensfestigkeit und Rassenreinheit. Gezüchtet werden darf nur mit rassereinen Hunden die im Besitz einer Ahnentafel sind.

 

I. Grundsätzliche Zuchtbestimmungen/Zuchttauglichkeit

Das Mindestalter von Deckrüden beträgt 12 Monate.

Das Mindestalter für Zuchthündinnen beträgt 12 Monate.

Vor der Zulassung zur Zucht wird vom Zuchtwart oder eines Mitgliedes der Zuchtkommission eine Zwingerabnahme durchgeführt. Weiterhin müssen Rüde und Hündin den Zuchttauglichkeitsnachweis erbringen. Vor Ausstellung der ZTP sind die Züchter verpflichtet einen Nachweis über eine Keilwirbel- und Patella Lux Untersuchung vorzulegen. Es dürfen nicht mehr als drei Keilwirbel vorhanden sein. Der Zuchttauglichkeitsnachweis muss vom Verein durch eine ZTP oder auf einer Ausstellung durch eine Zuchtrichterbewertung mit mindestens sg (im zuchttauglichen Alter) erbracht werden. Zuchttauglichkeitsnachweise die während der Mitgliedschaft von anderen Vereinen oder Dachverbänden ausgestellt wurden, werden vom CBDe.V. anerkannt.

Jeder Wurf und jeder Deckakt eines Hundes im CBDe.V. ist dem Zuchtbuchamt anzuzeigen.

    

II. Nicht zur Zucht zugelassene Hunde bzw. Fehler, welche von der Zucht ausschließend sind:

Hunde die nicht dem Rassestandart entsprechen

Taubheit, Blindheit, Kryptorchismus, Monorchismus, Spaltenrachen, mehr als 3 Keilwirbel

Hunde mit Schlappohren

sichtbare Zunge bei geschlossenen Fang, sichtbare Zähne bei geschlossenem Fang

alle Fehler, die gemäß Standard zur „Disqualifikation“ führen

Typenverlust (auf Grund der „Formwertnote“ nicht bestanden)

Hunde mit starken Luftproblemen bzw. Atemnot

körperlich schwache Hunde, verhaltensgestörte Tiere, Beißer

Hunde, die angeborene Missbildungen, erkennbare Erbfehler und Krankheiten, die erbmässig weitergegeben werden aufweisen

    

III. ZUCHTAUFLAGEN

1. Zwingerabnahme
Bei der Zwingerabnahme müssen die Räumlichkeiten kontrolliert werden, wo die Zucht und die Aufzucht der Welpen stattfinden soll. Weiterhin muss eine Wärmequelle und eine Wurfbox in der passenden Größe vorhanden sein.

2. Zwingername
Jedes Mitglied hat das Recht sich seinen Zwingernamen schützen zu lassen. Der Züchter verpflichtet sich, mit der Erlangung des Zwingernamenschutzes alle von Ihm rein gezüchteten Hunde in das Zuchtbuch des CBDe.V. eintragen zulassen.

3. Häufigkeit der Zuchtverwendung
Eine Hündin darf in 2 Jahren 3 Würfe haben. Doch bei zwei aufeinander folgenden Würfen muss bis zum nächsten Wurf eine Hitze ausgelassen werden. Eine Zuchthündin kann bis zum 8.Lebensjahr für die Zucht verwendet werden. (Ab dem 4.Wurf muss vor jeder weiteren Belegung ein Gesundheitszeugnis vom Tierarzt vorliegen)

4. Deckschein
Der Deckschein ist vom Besitzer des Deckrüden sofort nach vollzogenem Deckakt auszufüllen und an den Hündinnen-Besitzer auszuhändigen. Beide Hundebesitzer müssen sich vor dem Deckakt vergewissern, das beide Hunde zuchttauglich sind. (KW- und PL-Untersuchungen)

5. Wurfmeldung und Deckschein
sind zusammen innerhalb 7 Tagen nach der Geburt zuzusenden.

6. Wurfbesichtigung und Wurfabnahme
Bei Neuzüchtern ist eine Erstbesichtigung der Welpen innerhalb von 10 Tagen erforderlich. Diese kann durch einen Tierarzt oder eines Mitgliedes der Zuchtkommission erfolgen. Das Impfen und Chipen der Welpen sollte in der 7.Woche durch einen Tierarzt stattfinden. Eine Untersuchung/Wurfabnahme muss vom Tierarzt bestätigt werden, für die Mutterhündin und Welpen, diese sind an die Zuchtbuchstelle des CBD e.V. weiterzuleiten.

7. Eintragung des Wurfes
Vorzulegen sind der Zuchtbuchstelle, der Deckschein, die Wurfmeldung, Originalahnentafel der Zuchthündin, Kopie des Deckrüden.

8. Ausnahmen
Über Ausnahmen der Zuchtordnung entscheiden die Gründungsmitglieder der AG Französische Bulldoggen! Zuwiderhandlungen bzw. Nichteinhaltung der vorliegenden Zuchtordnung können mit einem Zuchtverbot oder mit dem Ausschluss aus dem Verein geahndet werden.